Der zweite Tag im Paradies

Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.. Es ist einfach  so wunderschön hier und mir geht's wirklich gut..

Ich werde jetzt mal versuchen meine ganzen Eindrücke mit euch zu teilen;-)

Erst mal zum Hostel.

Ich werde noch bis Samstag in diesem Hostel bleiben. Erst dann geht es in das Projekt. Das ist wirklich super, denn so hat man in der Woche Zeit sich erstmal etwas einzuleben und seinen neuen Wohnort zu erkunden.


Das Hostel ist wirklich wunderschön! Es liegt wie gesagt sehr zentral, nicht weit entfernt von Strand und der City. Es hat einen Pool, was echt super ist! Denn der atlantische Ozean  ist seehr kalt zum Schwimmen... Ich wohne jetzt in einem 8er Zimmer. Es hört sich vielleicht nicht so toll an, aber ich sag euch, es ist voll in Ordnung. Es ist ein Kommen und Gehen hier im Hostel und man lernt sehr schnell neue Leute kennen aus aller Welt.. Stellt euch vor zwei Mädels in meinem Zimmer kommen tatsächlich auch aus Düsseldorf...Also insgesamt kann man sagen, dass es seeehr viele Deutsche hier gibt,ob Touristen oder Volontäre.. Das ist dann immer ganz witzig wenn man den anderen auf englisch anspricht und  man nach ein paar Worten fragt ''German?''und die Antwort ''Yes'' ist :D Zunächst war ich wirklich froh, ein paar deutsche Mädels und Jungs kennen zulernen aber so ''mit der Zeit'' fühlt man sich richtig verfolgt... ich mein ich bin in Südafrika.. Ich will doch mein Englisch verbessern..

 

Zurück zum Hostel.. Also wir haben oben eine große Küche mit genügend Kühlschränken, so kann ich meine gekauften Sachen problemlos mit Namenschild darin lagern ;-) Außerdem gibt es oben auch einen TV wo zurzeit die olympischen Winterspiele rauf und runter laufen.. naja juckt mich gar nicht.

Vor bzw. eher neben dem Pool gibt es eine kleine Bar. Die Decke besteht quasi nur aus Flaggen aus Ländern aller Welt, die die Leute die hier waren signiert zurück gelassen haben. Echt cool ;-)

Noch einmal kurz zurück zu gestern Abend..

Also ich war ja, trotz eines fast 22 stündigen Fluges und der Hitze, total motiviert und überhaupt nicht müde, also wollte ich noch etwas ''cooles'' starten. Mit den Mädels die ich kennengelernt habe, habe ich dann ein zwei stunden noch am Pool gechillt, die Beine im Wasser baumeln lassen und über Gott und die Welt geredet. Da ich aber echt mega Hunger und Durst hatte, hab ich mich so langsam auf den Weg Richtung Spar gemacht...JA Spar.. den gibt's auch hier in Südafrika :D Der ist quasi um die Ecke, nur ca 5 Minuten (wenn überhaupt) die Straße runter.. Hoch motiviert mir ganz viel zu Essen (frische Früchte und Schokolade :P) und Wasser Wasser wasser zu kaufen, wurde ich eines besseren belehrt.. Hier gibt es ja eine andere Währung, nämlich den Rand. Ich hatte 60 Rand dabei, natürlich habe ich dabei automatisch an 60 Euro gedacht und dachte mir somit dass ich den halben super Markt kaufen könnte... Falsch gedacht. 60 Rand sind nämlich nur ca. 4 Euro.. also konnte ich mir nur ein paar Bananen und eine Flasche Wasser kaufen..naja.. ich denke mit der Zeit werde ich mit der neuen Währung besser umzugehen wissen.. im Moment ist es halt noch bisschen schwierig, mit 1000 Rand fühl ich mich immer noch wie ein Boss obwohl es nur ca 70 Euro sind.. naja das kommt schon mit der Zeit denk ich ;-)


Kurz rein gesprungen im Hostel um noch etwas Geld zu holen habe ich mich dann gleich wieder auf den Weg gemacht, aber diesmal in die andere Richtung... Richtung Meer :) Der ist zu Fuß nicht weit entfernt. Ich war beim Sea Point, wie der Name schon vermuten lässt, kann man dort eher von der Promenade ins Meer schauen und spazieren gehen als zum Wasser zu gehen.. Dort ist es nämlich sehr windig und es gibt viele Felsen. Aber an der Promenade entlang zu laufen, rechts das Meer, links der riesige Tafelberg.. schon nicht schlecht ;-) Was mich doch etwas verwirrt hat ist, dass die Menschen hier soo unglaublich sportlich sind.. Ich meine bei 30 Grad joggen zu gehen erfordert meines Erachtens nach schon Willensstärke.. Naja jedenfalls nichts für mich ;)


Auf dem Rückweg wollte ich mir was zu essen kaufen gehen und bin dann hoch auf die Hauptstraße gelaufen. Hier liegt Geschäft und Geschäft und die Auswahl fiel schwer.. also entschied ich mich für einen Wrap bei KFC und Getränke  und Frühstücks essen vom Supermarkt. Es ist alles wirklich sehr günstig hier und man muss wirklich aufpassen nicht mehr Geld zu lassen als man lassen wollte.. Vor allem gibt es hier auch einige arme Menschen, Erwachsene wie auch Kinder, die am Bürgersteig um Geld betteln.. Da fällt es wirklich sehr schwer NO THANKS zu sagen, vor allem wenn es Kinder sind die einen mit großen Kulleraugen anschauen..aber mir wurde davon abgeraten, da man nicht wirklich weiß, ob die Kinder das Geld behalten oder es abgeben müssen. Echt traurig sowas zu sehen, aber man kann leider nicht der ganzen Welt helfen.. ;(


Zurück im Hostel wurde ich direkt eingeladen mir raus zu gehen an die Bar um mich zu den anderen dazu zu setzten.. ein Bierchen trinken und den Abend so ausklingen zu lassen. Ich verzichtete auf das Bier und erntete dafür aber neidische Blicke wegen meines KFS Wraps haha :D Es war wirklich ein sehr schöner erster Abend hier in Kapstadt, mit netten Leuten den Abend ausklingen zu lassen und in verschiedenen Sprachen und mit Händen und Füßen sich zu verständigen machte alles nur noch viel lustiger :D


Später war an Schlafen aber auch nicht wirklich zu denken.. ich meine 8er Zimmer, junge Leute... Ein Rein und Raus, ein Kommen und Gehen bis ca 1/2 Uhr nachts war zwar etwas nervig aber okay. So ist es halt in 'nem Backpackers Hostel ;) Ansonsten war meine erste Nacht hier gut, das Bett geschmückt mit einem Kissen und einem Schutzengel mitgebracht aus Deutschland hatte ich auch gute Träume :)


A Sunflower's Stop Backpackers:

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