,,The journey’s never long when freedom is the destination.“

Bintou und ich hatten schon sehr lange geplant, endlich mal die Robben Eiland Tour zu machen, aber es ist immer etwas dazwischen gekommen, sei es das Wetter oder die Tickets waren schon alle ausverkauft.. Obwohl wir uns erst am Montag dazu entschieden haben, waren für Dienstag (15.04.2014) noch Tickets frei :-)

Eigentlich sollte die Tour um 14 Uhr starten, aber da es irgendein Problem mit dem Boot gab, starteten wir im Endeffekt erst um 14. 45 Uhr.. Mit dem Boot ging es dann los nach Robben Eiland. Obwohl die Insel von oben betrachtet, vom Lion’s Head zum Beispiel, oder auf den Karten so nah aussieht, waren wir doch an die 40 Minuten unterwegs. Der Blick auf Kapstadt mit seinen Bergen, der Waterfront, dem Stadium, den Stränden, war vom Boot aus sehr schön und hat mich vom Schwanken des Bootes gut abgelenkt :-D


Auf Robben Eiland angekommen, wartete schon der Bus auf uns, der uns auf der Insel herum fahren sollte. Unser Guide war sehr nett und witzig und er hat uns viele Sachen über die Geschichte Robben Eilands, die verschiedenen Gefängnishäuser und dessen damalige Insassen erzählt. Es war auf jeden Fall sehr interessant. Zwei, dreimal haben wir auch einen Stopp gemacht, wo wir aus dem Bus konnten um Fotos zu machen und die Gegend etwas zu erkunden. Der Rundgang durch das ‚Maximum Security Prison‘ wurde von einem ehemaligen Insassen geleitet. Dort konnten wir auch die ehemalige Zelle von Nelson Mandela sehen, die wie die anderen auch, sehr klein war. Zu den anderen Zellen hat sie sich kaum unterschieden, außer das ein kleiner Tisch und eine Decke drinnen standen/lagen. Wir konnten uns nur schwer vorstellen, wie man mehrere Jahre so leben kann, eingesperrt, kaum Platz sich zu bewegen…


Alles in Einem war Robben Eiland auf jeden Fall einen Besuch wert, ich würde die Tour jetzt aber auch nicht noch einmal buchen, weil es auf der einen Seite natürlich einen sehr hohen historischen Wert hat und man bei einem Kapstadt-Trip auf jeden Fall einmal vorbei kommen sollte. Auf der anderen Seite ist es aber auch sehr touristisch und überlaufen.. Zu viele Leute, zu wenig Zeit, viele kitschige Souvenirs, zu teuer..



P.S.: Kaum zu glauben aber wahr, selbst auf Robben Eiland gibt es Pinguine..  Zuerst hieß die Insel auch Pinguin Island, aber die vielen Robben haben die Pinguine alle aufgefressen/ vertrieben, sodass nur noch wenige übrig geblieben sind.. Außerdem haben die vielen Fischer den Pinguinen das Essen weg geangelt. Daher wurde die Insel in  Robben Eiland umbenannt :-D

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