Kurztrip zum südlichsten Punkt Afrikas!

Vom 7. Bis zum 9.Juli haben meine Freundin Lena und ich einen Kurztrip mit dem Auto unternommen. Wir hatten am Abend zuvor zwar Night Shift und haben kaum geschlafen, aber wir haben uns  entschieden trotzdem direkt im Anschluss um halb acht loszufahren, damit wir so viel wie möglich vom Tag haben. Wir mussten ja auch erstmal drei Stunden fahren. Wetter war perfekt, warm und strahlend blauer Himmelschein und mit lauter Musik und guter Laune war die lange Fahrt auch ziemlich erträglich :D 

Unser erstes Ziel war das Cape Agulhas, dies ist der südlichste Punkt Afrikas! Dort treffen außerdem der Indische und Atlantische Ozean zusammen (das hat man jetzt aber nicht so wirklich bemerkt, das Meer auf der rechten sah genauso aus wie auf der linken Seite. Haha :-D). Soo spektakulär ist es dort nicht, aber für das Gefühl  GANZ Afrika im Rücken zu haben und das für lange Zeit nichts mehr vor einem liegt außer Meer Meer Meer war es auf jeden Fall wert. Das Backpackers ist sehr schön gewesen, sehr bunt und gemütlich eingerichtet. Gerade mal 4 Minuten Fußweg zum wunderschönen Strand entfernt, lag es natürlich auch perfekt. Nachdem wir also unser tolles Backpackers begutachtet hatten, wir hatten auch ein super schönes 6er Zimmer nur für uns, und wir uns an dem Strand ausgeruht haben, sind wir mit dem Auto zum Aussichtspunkt des Cape Agulhas gefahren. Dort haben wir dann die typischen Tourifotos gemacht und sind dort noch etwas spazieren gegangen, haben uns ausgeruht und noch ein cooles Schiffswrack entdeckt. Am Abend haben  wir mit den anderen Leuten im Backpackers gegessen, es wurde frisch gekocht, afrikanischer Eintopf mit selbstgemachtem Brot und Salat. Total super! Die haben sich echt viel Mühe gemacht, auf jedem Tisch stand eine Kerze und Reggea Musik lief im Hintergrund. Wir wollten uns eigentlich in den drei Tagen nur von Spagetti mit Nudelsoße und Toast ernähren, will wir etwas sparen wollten, aber diese Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen und die 6 Euro für so ein tolles Essen, wir konnten uns so viel wie wir wollten nachholen, haben sich definitiv gelohnt!


Am  anderen Tag habe ich mich ganz früh aus dem Bett gequält, weil ich unbedingt den Sonnenaufgang am Strand sehen musste. Mir wurde gesagt, dass es sich total lohnen würde! Meine Freundin hat einfach weiter geschlafen und  ich habe mich auch gefragt, warum ich nicht einfach ausschlafe anstatt jetzt nach draußen in die Eiseskälte zu gehen.. Aber ich wurde auch dementsprechend belohnt! Der Sonnenaufgang war wirklich ganz ganz toll und ich habe mich gefühlt wie der glücklichste Mensch weit und breit, dass ich das erleben konnte. Ich war ganz alleine und hatte somit den ganzen Strand für mich. Nach dem spektakulären Sonnenaufgang habe ich dann noch einen Strandspaziergang gemacht, bevor es zum Frühstück zurück ins Backpackers ging. Nachdem wir uns in Ruhe fertig gemacht hatten, sind wir zu unserem nächsten Ziel, Hermanus gefahren. Jetzt ist nämlich gerade Walsaison und die Tiere kommen zu hunderten ganz nah an die Bucht heran. Hermanus ist der weltweit beste Platz für Walbeobachtungen vom Land aus. Da die Walsaison aber gerade erst begonnen hat, haben wir leider keinen erblickt, deswegen muss ich auf jeden Fall noch mal im August dorthin! :P Das Hostel in Hermanus war nicht soo toll, ziemlich alt und mit nicht so viel Liebe gemacht wie das am Cape Agulhas. Aber trotzdem gut gelegen, sodass wir an unserem zweiten Tag gut zu Fuß zum Hafen und Meer laufen konnten. Nachdem wir auch noch einen Bummel durch das kleine Örtchen gemacht hatten, ging es hungrig zurück zum Hostel. Die Spaghetti mit der Tomatensoße wurden schon sehnlichst herbei gewünscht :D Zufälligerweise haben wir einen Typen kennengelernt, der früher auch mal ein Kind hier im Durbanville Children’s Home war und die Besitzerin des Backpackers hat jahrelang in Durbanville gelebt… Ist die Welt nicht klein? :D


Am Mittwoch, unserem letzten Tag, sind wir dann noch zu der Lagune in Hermanus gefahren, die wirklich total schön ist. Die unberührte Natur und die Stille dort waren wirklich total angenehm und Lena und ich haben die Ruhe sehr genossen, bevor wir entspannt und zufrieden zurück nach Durbanville fuhren. Ein wirklich entspannender Kurztrip! :-)

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